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Süßer und überteuerter Glühwein, Rudi-rednose-jingle-bells-Gedudel, Weihnachtsmänner: Man kann schon mal die Nase voll haben vom Fest. Doch ein Perspektivenwechsel hilft.
Das Warten auf die Ankunft des Herrn ist wie das Warten einer Mutter auf ihr Kind. Beides widerspricht der Vorstellung von Kontrolle, Vorhersehbarkeit und Sterilität der Welt. Über die Gemeinsamkeiten von Advent und Schwangerschaft.
Wenn der Weihnachtsmann eine Frau wäre, sähe er aus wie Angela Merkel. Seine Rute ist ihre Raute, sagen wir uns, während wir in dieser Adventszeit näher zusammenrücken. Und sich eine besondere Sehnsucht breitmacht.
Die Glühweinstände öffnen, endlich gibt’s Zuckerwatte und Weihnachtslieder satt. Wer dadurch noch nicht in Fahrt kommt, dem geben wir diese Gebrauchsanweisung an die Hand.